PS3: US-Analysten zweifeln an Sonys Zahlen
Auch wenn Sony Computer Entertainment offiziell mit 400.000 PlayStation-3-Konsolen zum US-Start in den Handel gehen will, rechnen US-Analysten mit einer deutlich geringeren Erstauslieferung.
Mehr einen symbolischen Akt, denn einen echten Konsolenstart sieht US-Analyst Colin Sebastian von Lazard Capital Markets im anstehenden US-Launch von Sonys PlayStation 3. Auch wenn der Konzern in den vergangenen Wochen nicht müde wurde zu betonen, dass man mit 400.000 PS3-Konsolen zum Starttag in den Handel gehen werde, rechnen die Marktbeobachter in den USA mit einer deutlich geringeren Erstauslieferung. Zwischen 150.000 und 200.000 Konsolen sei eine realistische Größenordnung, so Sebastian. "Konsumenten, die keine Konsolen reserviert haben, werden Probleme bekommen, PS3 in den Geschäften überhaupt zu finden", sagt Sebastian zum Start voraus.
Jedoch traut auch Sebastian dem Elektronikkonzern zu, die Liefersituation in den kommenden Wochen deutlich zu verbessern. Bis zu 750.000 PS3-Konsolen würden so bis Weihnachten ihren Weg in den US-Handel finden. Einen größeren Bissen vom fetten Weihnachtsumsatzkuchen werde Sony bei diesen Größenordnungen freilich nicht abbekommen. Auf kumulierte 15 Prozent des weihnachtlichen Softwareumsatzes würden es die beiden Konsolenneulinge Wii und PlayStation 3 dieses Jahr bringen, so die Einschätzung.