SCE entscheidet sich für nVidia
Chiphersteller nVidia wird gemeinsam mit Sony den Grafikprozessor für PlayStation 3 entwickeln. Damit sind die Fronten abgesteckt, nachdem sich Microsoft schon vor längerem für den nVidia-Konkurrenten ATI entschieden hatte.
nVidia und ATI werden ihren Wettstreit um die besten Grafikchips auch in der kommenden Konsolengeneration austragen. Gemeinsam mit Sony wird nVidia den Grafikprozessor für PlayStation 3 entwickeln, teilte das Unternehmen mit. Die GPU soll auf nVidias GeForce-Technologie basieren und auf Sonys Cell-Chip abgestimmt werden. Weitere Einsatzmöglichkeiten in anderen Heimelektronikprodukten des Sony-Konzerns seien denkbar. "Die Kooperation geht weit über die gemeinsame Entwicklung eines Grafikchips hinaus", erläuterte SCE-Chef Ken Kutaragi. "Die entsprechenden Tools und Middleware-Programme sind ebenso wichtig, um hochwertige Spiele zu produzieren."
Ein ähnliches Modell verfolgen die beiden Hauptkonkurrenten Sony und nVidia. Schon im Sommer 2004 hatten sich Microsoft und ATI zusammengetan, um mit der Entwicklung eines leistungsfähigen Grafikchips für Xbox 2 zu beginnen.