Sega of America: 132 Mio. Dollar Umsatz nach vier Tagen
Am 9. September hat die Dreamcast ihre US-Bewährungsprobe mit Erfolg bestanden. Binnen 24 Stunden generierte die Konsole fast 98 Millionen Dollar Umsatz. Ketten wie Toys'R'Us meldeten, landesweit ausverkauft zu sein.
Schon im Vorfeld zum Start suchte Sega of America (SoA) den Vergleich zur Filmbranche. Bislang sei "Star Wars: Episode 1 - The Phantom Menace" mit einem Box Office von 28 Mio. Dollar innerhalb der ersten 24 Stunden das erfolgreichste Entertainment Produkt überhaupt. Sega kündigte einen 24-Stunden Umsatz von rund 45 Mio. Dollar an und erreichte sogar noch mehr: 97.904.618 Dollar Umsatz generierte Dreamcast im Handel allein am ersten Tag. Nach vier Tagen lag das Ergebnis bereits bei 132 Mio. Dollar bei 372.000 verkauften Units. "Unsere kühnsten Erwartungen wurden übertroffen", kommentierte Chris Gilbert, Senior Vice President Sales von SoA, den Starterfolg. In Nordamerika wurde die Dreamcast in rund 15.000 Outlets verkauft. Vor mehr als 400 Läden warteten Spieleenthusiasten in Schlangen. Toys'R'Us meldete nach nur 13 Stunden, daß alle 705 Outlets in den USA ausverkauft waren. Und auch über den Online-Bestelldienst verkaufte sich die Dreamcast förmlich fliegend aus den virtuellen Regalen. "Die Verbrauchernachfrage ist einfach phänomenal", meint Michael Goldstein, CEO von Toys 'R'Us, der jetzt auf schnelle Nachlieferung hofft. Angesichts des Erfolgs hat der Vertriebschef Gilbert angekündigt, die eigenen Verkaufserwartungen, eine Mio. verkaufte Units bis Jahresende, noch einmal zu überdenken. Ein kleines Manko gab es allerdings am ersten US-Verkaufstag: Einige Software-CDs - von "Sonic", "Blue Stinger" und von den Browser-CDs - wurden vom Hersteller fehlerhaft ausgeliefert. Nach Angaben von Sega lag die Quote aber bei unter einem Prozent.