Sony: Das Ziel heißt 100 Mio. plus x
Von den Plänen der Konkurrenz zeigt sich Sony wenig beeindruckt. Auf einer Aktionärskonferenz formulierte Konzern-CEO Howard Stringer die PS3-Absatzziele.
PlayStation 3 wird die Position des Platzhirsches im Konsolenmarkt souverän verteidigen können. Dies ist zumindest die Überzeugung der Sony-Konzernführung, die auf einer Aktionärskonferenz ihre Zielsetzungen erläuterte. Über die kommenden Jahre heißt das Minimalziel demzufolge 100 Mio. verkaufte Konsolen weltweit. Mindestens die Verkaufsrekorde der Vorgängerkonsolen will der Konzern also einstellen. Stringer ließ allerdings offen, ob die Marke lediglich ein Etappenziel darstellt oder aber über den gesamten Vermarktungszeitraum erzielt werden soll.
Doch nicht nur beeindruckende Verkaufsziele wurden formuliert. Nach eher schwachen Jahren machte Unternehmens-CEO Howard Stringer den versammelten Aktionären wieder Hoffnung auf steigende Gewinne. Die Restrukturierungen der vergangenen Monaten zeigen offenbar Wirkung. Dem Ziel konzernweit mindestens fünf Prozent operativ zu verdienen, sei man entscheidend näher gekommen, so Stringer. Dennoch müssten sich die Aktionäre auf Rückschläge gefasst machen. Zumindest an der Bilanz von Sony Computer Entertainment wird die kostspielige Markteinführung der neuen Konsole nicht spurlos vorbeigehen. Die erheblichen Investitionen in Forschung und Entwicklung, subventionierte Verkaufspreise sowie gewiss nicht geringe Marketingkosten zum Produktstart werden die Spiele-Division noch eine ganze Weile begleiten.