"State Of Emergency 2" enttäuscht - DC schließt Studio
Weil sich die Hoffnungen bei "State Of Emergency 2" nicht erfüllt haben, schließt der kanadische Entwickler DC Studios die Niederlassung im schottischen Edinburgh.
Der kanadische Entwickler DC Studios schließt seine Niederlassung im schottischen Edinburgh. Laut "Sunday Herald" verlieren 29 Mitarbeiter ihre Anstellung. Ausschlaggebend für die Entscheidung sei der unter den Erwartungen gebliebene Absatz des PlayStation-2-Titels "State Of Emergency 2" gewesen. Erst Mitte vergangenen Jahres hatte DC das Spiel im Rahmen des Insolvenzverfahrens von VIS Entertainment erworben. Wie sich herausstellte, waren die Arbeiten wohl nicht so weit fortgeschritten wie zunächst angenommen. Die zusätzlichen Investitionen in die Fertigstellung konnte "State Of Emergency 2" dem Bericht zufolge nicht mehr einspielen. "Wenn du etwas aus einem Konkurs kaufst, liegt das Risiko nun mal beim Käufer", sagte Studio-Chef Mark Greenshields gegenüber dem schottischen Wochenblatt. Die Geschäftstätigkeit der kanadischen Mutter soll nicht gefährdet sein, so Greenshield weiter. Derzeit prüfe man verschiedene Möglichkeiten, ob und wie die Niederlassung doch noch gerettet werden könne.