Die Games-Onlineplattform Steam hat einen weiteren Meilenstein gesetzt. Wie Steam-Betreiber Valve mitteilt wurde die Marke von 13 Mio. aktiven Userkosten getoppt.

Der unabhängige Spieleentwickler Valve ist mit seiner Onlineplattform Steam weiter auf Erfolgskurs. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde jetzt das 13-millionste aktive Steam-Nutzerkonto eröffnet. Auch die weiteren Zahlen der Plattform können sich sehen lassen. Jeden Monat spielen User über Steam sieben Mrd. Minuten online gegeneinander. Seit der Einführung wurden außerdem mehr als 2500 Updates automatisch an die Nutzer geschickt.

Steam ist eine Onlineplattform für PC-Spiele, die sowohl den digitalen Vertrieb ganzer Spiele als auch den Betrieb von Onlinespielen ermöglicht. Ursprünglich wurde Steam von Valve als komfortable Lösung konzipiert, um die eigenen Multiplayerspiele automatisch zu aktualisieren. Sehr schnell erkannte Valve jedoch, dass sich eine solche Plattform sowohl für den Direktvertrieb als auch zur wirksamen Bekämpfung von Softwarepiraterie nutzen lässt. Den Durchbruch schaffte Steam mit dem Release von Valves "Half-Life 2". Der Millionenseller musste nach dem Kauf via Steam freigeschaltet werden. Gleiches gilt seither für alle Produkte von Valve. Gerade zu Beginn der "Half-Life 2"-Vermarktung wurde die Effektivität der Plattform bei der Bekämpfung von Raubkopien deutlich: Gleich mehrfach wurden mehrere Tausend Accounts gelöscht, die mit illegalen CD-Keys angelegt worden waren. 2005 öffnete Valve die Steam-Plattform auch für Spiele anderer Hersteller. Seit dem steigt die Zahl der über Steam verfügbaren Titel unaufhörlich.

Doch so sehr die Vorteile der Publisher auch für Steam sprechen, so zahlreich sind auch die kritischen Stimmen zu Steam. So brachen zu Beginn der "Half-Life 2"-Vermarktung die Steam-Server unter der hohen Nachfrage zusammen. Spieler mussten zum Teil lange Wartezeiten in Kauf nehmen, bevor sie ihr im Laden gekauftes Spiel nutzen konnten. Problematisch ist auch, dass Spiele nur dann lauffähig sind, wenn es keine neuen Updates oder Patches bei Steam zum Download gibt. Dadurch herrscht quasi ein Update-Zwang dem sich Spieler nicht entziehen können, da selbst bei dem inzwischen bereitgestellten "Offline-Modus" von Zeit zu Zeit eine Verbindung mit Steam hergestellt werden muss, um die Legalität der CD zu verifizieren. Einen Aufschrei gab es in diesem Zusammenhang, als Valve nachträglich bei "Counter-Strike" Werbung integrierte. Dies zeigte sehr deutlich den Einfluss, den Valve über die Steam-Plattform hat und wie sehr die Rechte der Spieler am gekauften Produkt durch Steam eingeschränkt wurden.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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