HTC und Intel haben auf der Computex in Taipei verkündet, die sogenannte Intel WiGig VR-Lösung in die VR-Brille HTC Vive zu integrieren. Mehr Infos soll es zur E3 geben. Das legt die Vermutung nahe, dass HTC dort sein Google "Standalone VR-Headset" vorstellen wird.

HTC und Intel arbeiten gemeinsam an einer Verbesserung des VR-Erlebnis mit der HTC Vive. Auf der Messe Computex in Taipei gaben beide Firmen nun bekannt, dass die Intel WiGig VR-Lösung in die Vive integriert wird. WiGig ist ein Standard zur kabellosen Übertragung von Daten mit Übertragungsraten von mehreren Gigabit. Dabei wird das 60-GHz Band verwendet. Durch die hohe Datenrate bei gleichzeitig geringer Latenz soll das VR-Erlebnis mit der HTC Vive schneller, störungsfreier und vor allem kabellos werden.

Intel und HTC haben gleichzeitig angekündigt, das Konzept auf der E3 näher vorstellen zu wollen. Betrachtet man diese Nachricht in Zusammenhang mit der  von Google so drängt sich die Vermutung auf, dass HTC in Los Angeles seine sogenannte "Standalone VR Brille" vorstellen wird. Google hat auf seiner Konferenz solche Geräte nach dem Motto "Keine Kabel, kein Handy, kein PC" angekündigt. Zwei Dritthersteller, so Google Mitte Mai, würden noch 2017 erste solche Geräte auf den Markt bringen und zwar Lenovo und eben HTC.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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