Mit einem Umsatzrückgang von 15,6 Prozent im Schlussquartal des Fiskaljahrs 2004 blieb Thomson unter den Erwartungen der Analysten. Als Grund für die negative Entwicklung gab das Unternehmen den starken Euro an. Währungsbereinigt habe man den Erlös um sechs Prozent steigern können.

Die Thomson SA, Paris, hat die Umsatzzahlen des Konzerns für das Fiskaljahr 2004 vorgelegt. Im Schlussquartal verringerte sich das Ergebnis um 15,6 Prozent von 2,69 Mrd. Euro auf 2,27 Mrd. Diesen deutlichen Rückgang führt das Unternehmen vorrangig auf den starken Euro zurück: Währungsbereinigt sei der Umsatz im Zeitraum Oktober bis Dezember sowie im gesamten Jahr 2004 um sechs Prozent gestiegen. Der Erlös 2004 lag bei 7,99 Mrd. Euro und damit knapp unter den Analystenerwartungen in Höhe von 8,01 Mrd. Unternehmensintern zeigt man sich mit den veröffentlichten Zahlen dennoch zufrieden. Die Umsatzentwicklung entspreche den gesteckten Zielen; insbesondere habe man das Kerngeschäft über das gesamte Jahr währungsbereinigt um 9,5 Prozent steigern können.

Dazu beigetragen habe insbesondere ein starkes 4. Quartal in den Bereichen DVD, Postproduktion, Set-Top-Boxen und Lizenzgeschäft. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte die DVD-Produktion um 107 Mio. Einheiten oder 32 Prozent auf die neue Rekordmarke von ca. 444 Mio. Stück gesteigert werden. Großen Anteil an diesem Erfolg hatten Toptitel wie das Xbox-Spiel "Halo 2" oder die "King Arthur"-DVD. Gleichzeitig musste aber erneut ein starker Rückgang bei der Vervielfältigung von VHS-Kassetten hingenommen werden. Um ganze 52 Prozent verringerte sich die Zahl im Vergleich zum Schlussquartal 2003. Mit geschätzten 34 Mio. Einheiten verschlechterte sich das Verhältnis VHS:DVD von 17 Prozent:83 Prozent im Vorjahr auf sieben Prozent:93 Prozent.

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