THQ zieht vor Gericht
THQ Entertainment und Lizenzpartner Jakks Pacific sehen sich Vorwürfen von World Wrestling Entertainment gegenüber, Spiele zur Wrestling-Lizenz von WWE auch in Asien vermarktet zu haben.
THQ Entertainment muss sich vor Gericht gegen Vorwürfe eines seiner wichtigsten Geschäftspartner erwehren. Wie der US-Publisher mitteilte, hat World Wrestling Entertainment (WWE) Klage gegen THQ und Lizenzpartner Jakks Pacific erhoben. Vorgeworfen wird den beiden Unternehmen, Spiele zur Wrestling-Lizenz von WWE entgegen den bestehenden Vereinbarungen auch in Asien vermarktet zu haben. Offenbar sieht die WWE das Vertrauen dermaßen erschüttert, dass einzig eine Auflösung der bestehenden Lizenzverträge infrage kommt. Auch Schadensersatz in nicht genannter Höhe wird eingefordert. THQ ist sich keiner Schuld bewusst. Gemeinsam mit Jakks Pacific werde man den Vorwürfen begegnen. Für den Publisher steht einiges auf dem Spiel, zählen die Wrestling-Titel mit WWE-Lizenz doch seit Jahren zu den Bestsellern im THQ-Programm. Ein Verlust der Lizenz hätte spürbare Auswirkungen auf den Geschäftsplan des Unternehmens.