Trinigy spielt mit PS3
Der baden-württembergische Middleware-Hersteller Trinigy zeigt, dass sich deutsche Studios im internationalen Vergleich nicht verstecken müssen. Als erstes deutsches Unternehmen wurde Trinigy nun in das offizielle Tools&Middleware-Programm von Sony Computer Entertainment aufgenommen.
Trinigy, Middleware-Anbieter aus dem baden-württembergischen Eningen, hält international die Fahne deutscher Studios hoch und beweist, dass sich hiesige Entwickler im internationalen Vergleich nicht verstecken müssen. Als erstes deutsches Studio wurde Trinigy nun in das offizielle Tools&Middleware-Programm von Sony Computer Entertaiment aufgenommen. Gemeinsam mit namhaften US-Studios wie z.B. Epic Games ("Unreal Engine 3") zählt Trinigy somit ab sofort zum erlauchten Kreis der PS3-Middleware-Lieferanten. Schon in Kürze will das Studio eine PS3-Version der "Vision"-Engine, die schon seit Längerem erfolgreich in der PC-Spiele-Produktion eingesetzt wird, an Kunden ausliefern.
Dank neuer Features und der gewohnten Vorzüge ist man sich in der Firmenzentrale sicher, dass "Vision" für PS3 mit der Konkurrenz mithalten kann: "Die Architektur unserer neuen 'Vision'-Engine-Technologie ist eine ideale Basis, um die beeindruckende Leistungsfähigkeit der PlayStation 3 vollständig auszuschöpfen", so Dag Frommhold, Managing Partner bei Trinigy. Und auch über das eigene Unternehmen hinaus hat der neue Vertrag Signalwirkung. Frommhold: "Trinigy ist damit eines von wenigen Unternehmen weltweit, die Engine-Technologie auf allen Next-Generation-Konsolen anbieten können. Ich bin der Überzeugung, dass dies auch für den Spieleentwicklungsstandort Deutschland eine sehr gute Nachricht ist, und dass dadurch mittelfristig mehr deutsche Unternehmen auf den Next Gen-Konsolenzug aufspringen werden."