UK: Alterskennzeichnung bei Spielen auf dem Prüfstand
Am 10. Dezember treffen Vertreter der britischen Regierung und der Spielebranche zusammen, um über Verbesserungen beim freiwillige Alterskennzeichnungssystem zu beraten.
Nicht nur in Deutschland wird zunehmend über die Darstellung von Gewalt in Videospielen diskutiert. Auch in Großbritannien ist die Diskussion über einen verbesserten Jugendschutz in vollem Gange. So hatte bereits am 5. Dezember ein Treffen zwischen Regierungsvertretern und der britischen Spieleindustrie stattgefunden. Einem BBC-Bericht zu Folge ist davon auszugehen, dass sich Patricia Hewitt, Ministerin für Handel und Industrie in Großbritannien, für ein stärkere Durchsetzung des Gesetzes zum Verbot des Verkaufs von Spielen, die ein Erwachsenenrating erhalten haben, an Jugendliche stark macht. Obwohl sie einerseits auf die florierende Gamesindustrie Großbritanniens stolz sei, sei sie andererseits in Sorge, dass zu viele Kinder an nicht für sie geeignete Spiele herankämmen. Am 10. Dezember soll das nächste Treffen von Regierung und Spielebranche stattfinden. Dann werden auch Vertreter des British Board of Film Classification (Pendant zur deutschen FSK) sowie der britischen Handelsverbände am Tisch sitzen. Thema dieses Treffens sind die Kennzeichnungen von Computer- und Videospielen selbst. Sie sollen dahingehend verbessert werden, dass sich auch Eltern ohne Gameserfahrung leichter informieren können, welche Art von Spiel ihre Sprösslinge nutzen.