UK: Regierung stärkt Spielebranche den Rücken
Die britische Regierung lässt sich von der teils negativen Wahrnehmung von Computer- und Videospielen nicht beirren und bekräftigte ihr Engagement in der Gamesförderung.
Auch in Großbritannien muss sich die Spielebranche mit teils unsachlicher Berichterstattung und Pauschalurteilen abplagen. Und das, obwohl die Industrie in erheblich stärkerem Maße als hierzulande als Zukunftsbranche und Wachstumstreiber anerkannt ist. Die britische Regierung lässt sich nicht beirren und hält auch weiterhin an der Förderung des Wirtschaftssektors Spiele fest.
Shaun Woodward, Staatssekretär für Kultur, Medien und Sport, bekräftigte gegenüber britischen Pressevertretern den Willen der Regierung, auch mit staatlicher Hilfe die Position Großbritanniens in den internationalen Märkten weiter zu forcieren. "Die Spielebranche ist der wichtigste Zweig der Kreativindustrie in Großbritannien und zudem ein Markt, in dem britische Produkte führend sind", so Woodward anlässlich einer Pressekonferenz in der Zentrale der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA), die im Oktober erneut die British Academy Video Games Awards verleihen wird. Es könne nicht sein, dass ein oder zwei Produkte eine ganze Branche in Verruf bringen, lautete der Appell Woodwards.