USK sucht den Dialog
Am 18. Oktober fand die 64. Fachtagung des Gutachterteams der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) statt. Geladen war mit Prof. Dr. Christian Pfeiffer auch einer der schärfsten Kritiker der USK-Arbeit.
Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle lud am 18. Oktober zur 64. Fachtagung des Gutachterteams. Um nach der Vorstellung der neuesten Forschungsergebnisse über die Pläne des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KfN) zu diskutieren, war auch KfN-Vorstand Prof. Dr. Christian Pfeiffer eingeladen, einer der schärfsten Kritiker der USK-Arbeit. Gemeinsam mit den Gutachtern der USK, den ständigen Vertretern der Obersten Landesjugendbehörden, Sichtern und Beiratsmitgliedern wurde laut USK lebhaft diskutiert.
Zwar konnte in der kontrovers geführten Auseinandersetzung kein endgültiges Einverständnis erzielt werden, das gemeinsame Interesse an einem wirksamen Jugendmedienschutz sei aber deutlich geworden. Um den Dialog am Leben zu halten, sollen künftig weitere Treffen stattfinden. Einig waren sich die Teilnehmer darin, dass Sachlichkeit in der weiteren Diskussion oberstes Gebot sei.