Die Bilanz des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE) zum Verlauf des Weihnachtsgeschäfts bis zum dritten Adventssamstag fällt zwiespältig aus. Der große Ansturm blieb bislang aus. Der Handel sei aber zuversichtlich, das Vorjahreniveau erreichen zu können.

Die deutschen Verbraucher halten sich beim Kauf von Weihnachtsgeschenken noch zurück. Die Zwischenbilanz des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE) bis zum dritten Adventssamstag fällt entsprechend zwiespältig aus. Zwar zog es die Kunden bei klarem, trockenem Wetter in die Innenstädte, viele hätten sich aber auf einen Schaufensterbummel beschränkt und wenig Geld ausgegeben. Eine bundesweit durchgeführte, repräsentative Umfrage des HDE belegt, dass trotzdem der schwache Vorjahresumsatz geringfügig übertroffen werden konnte. Auch die vergangenen Wochen wurden insgesamt mit einem kleinen Umsatzplus über Vorjahr abgeschlossen. Alles in allem ist der deutsche Einzelhandel zuversichtlich, auf Vorjahresniveau abschließen zu können.

Zu kämpfen hätten vor allem traditionelle Geschenkebranchen wie Spielwaren oder Uhren und Schmuck. Die Erwartungen hätten sich hier nicht erfüllt. Zum Renner im Weihnachtsgeschäft entwickle sich hingegen die Unterhaltungselektronik. Von MP3-Playern über Spiele und DVDs bis zu Digitalkameras oder Flachbildschirmen sei beim Kunden alles zum Thema Technik und Unterhaltung gefragt gewesen.

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