Die Darstellung von Nazisymbolik in Spielen ist - im Gegensatz zu Filmen - in Deutschland untersagt. GamesMarkt beleuchtet die rechtliche Rahmensituation mit einem Anwalt und zeigt auf, wie ZeniMax/Bethesda das Problem für "Wolfenstein: The New Order" umschifft.

Deutschland hat im internationalen Vergleich die strengsten Regeln beim gewerblichen Verkauf von Videospielen. Während in anderen Ländern die Darstellung von Gewalt, Sex und Drogenkonsum kritisch beäugt wird, kommt in der Bundesrepublik die Problematik mit der Nazisymbolik hinzu. Deren Verwendung ist hierzulande in Videospielen untersagt, was bereits zu spektakulären Rückrufaktionen aus dem Handel führte, weil kompromittierende Symbole übersehen wurden.

Allerdings misst der Gesetzgeber mit zweierlei Maß: Während Spielfilme mit eindeutig unterhaltendem Charakter wie "Inglourious Basterds" entsprechende Symbole gedeckt durch den Begriff der "Kunst" problemlos zeigen können, ist ihre Verwendung in Spielesoftware nicht erlaubt.

Wir skizzieren die Thematik anhand eines aktuellen Fallbeispiels: "Wolfenstein: The New Order" von ZeniMax/Bethesda, die eine ganz eigene und interessante Methode gefunden haben, um etwaige Probleme nach Release bereits im Vorfeld zu auszuschließen. Außerdem konsultierten wir einen Anwalt zum juristischen Hintergrund und klären, was Händler beim Verkauf von gefährdeter Software beachten sollten und gegebenenfalls zu befürchten haben.

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Clemens Mayer-Wegelin Follows Hester Woodliffe as Video Games Europe Chairman
Clemens Mayer-Wegelin, European General Counsel and Senior Director at Nintendo of Europe, is Chairman of the Board of Video Games Europe | Picture: Franziska Krug for game

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By Stephan Steininger 2 min read