Zelnick verordnet Take 2 Sparkurs und neue Veröffentlichungspolitik
Schon kurz nach der Machtübernahme bei Take 2 Interactive legt Strauss Zelnick, neuer Chairman nach der Aktionärsrevolte, die Marschrichtung fest, mit der das Unternehmen wieder in die schwarzen Zahlen geführt werden soll.
Wenige Tage nach der erfolgreichen Aktionärsrevolte, bei der die Unternehmensführung von Take2 Interactive ausgetauscht wurde, legt der neue Chairman, Strauss Zelnick, die Marschroute der kommenden Monate fest. Mehr Effizienz ist demnach oberstes Ziel der neuen Führungscrew. Bilanzierungsmethoden, Kostenstruktur und Entwicklungsressourcen kommen auf den Prüfstand. Entscheidend beim Unterfangen, Take 2 aus den roten Zahlen zu führen, ist auch die Markenstruktur des Publishers. Die große Abhängigkeit von den Blockbustern der "Grand Theft Auto"-Marke hat Zelnick als eines der größten Probleme im Take-2-Portfolio ausgemacht. Abhilfe könnten hier z.B. die Sportspiele-Serien von 2K Sport schaffen. Die Marke soll gestärkt, die Veröffentlichungszahl erhöht werden. Zwar äußerte sich Zelnick gegenüber US-Medien nicht explizit zu seinen Restrukturierungsplänen, Entlassungen könnten aber das Mittel der Wahl sein, schlussfolgern Marktbeobachter.