Branchenverbände gründen Arbeitskreis "Copyright"
Im Rahmen der CeBIT 2003 haben die Branchenverbände GVU, IFPI, BSA, eco und VSI einen gemeinsamen Arbeitskreis gebildet. Zielsetzung sei es, den Schutz von Autorenrechten und Copyrights stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.
Im Rahmen der CeBIT haben am 13. März Vertreter der großen Branchenverbände aus Computersoftware-, Telekommunikations-, Musik- und Filmwirtschaft die Gründung des gemeinsamen Arbeitskreises "Copyright" beschlossen. Zu den Gründungsmitgliedern zählen die GVU, der IFPI, die BSA, der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) und der VSI. Der Arbeitskreis soll weiteren Verbänden offen stehen. Erklärtes Ziel des Arbeitskreises ist, die Bedeutung des Schutzes von Autorenrechten und Copyrights in Wirtschaft und Gesellschaft stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Die Branchenverbände wollen künftig auch ihre Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung des Copyright-Gedankens untereinander abstimmen. Als erstes Unternehmen hat Microsoft dem Arbeitskreis seine Unterstützung zugesagt. Am 4. April findet in München der erste der Entertainmentbranche statt. Höhepunkt der Veranstaltung ist das Hearing, in dem Topvertreter von Industrie und Branchenverbänden ihre Forderungen an die Adresse der Politik richten können. Zahlreiche Medienpolitiker aller Couleur werden an dem Gipfel teilnehmen.
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