BSA-Kampagne rüttelt Anwender auf
Die Business Software Alliance (BSA) hat eine erste Bilanz ihrer im Oktober lancierten Kampagne gegen Softwarepiraterie gezogen.
Die Business Software Alliance (BSA) hat eine erste Bilanz ihrer im Oktober lancierten Kampagne gegen Softwarepiraterie gezogen. Unter dem Motto "Sie haben allen Grund, nervös zu sein" hatte die BSA einen bundesweiten Aufklärungsfeldzug gestartet, der Gefahren und Konsequenzen der Softwarepiraterie stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken soll. Als Erfolg wertete die BSA einen Besucherrekord auf der Verbandswebsite www.bsa.de: Innerhalb weniger Tage informierten sich mehr als 10.000 Anwender auf den Informationsseiten; die Zahl der Downloads von Informationsmaterial stieg um rund 570 Prozent. Zudem ereichten die BSA bis Ende Oktober insgesamt 1408 Hinweise auf illegale Software in Deutschland. Knapp 20 Prozent davon betrafen Anwenderfirmen, zwölf Prozent illegale Händlergeschäfte und 68 Prozent Internetpiraterie. "Die Kampagne hat einmal mehr gezeigt, dass viele Anwender und leider auch Anwenderfirmen sich gar nicht bewusst sind, dass sie sich strafbar machen, wenn sie illegale Software einsetzen", kommentierte Georg Herrnleben, Regional Manager der BSA. "Wir werden unsere Doppelstrategie aus Aufklärung und Verfolgung auch im nächsten Jahr fortsetzen.'