Capcom musste für das Geschäftsjahr 2002/03 einen höher als ursprünglich erwarteten Verlust hinnehmen. Für 18 von 100 geplanten Produktionen wurde das Aus beschlossen.

Capcom bescherte das Geschäftsjahr 2002/03 zum Bilanzstichtag 31. März einen Verlust, der höher ausfiel als ursprünglich erwartet. Statt umgerechnet rund 96 Mio. Euro schlägt laut Capcom nun ein Minus von rund 148 Mio. Euro zu Buche. Hintergrund seien schlechte Verkaufszahlen, u. a. von "Devil May Cry 2" und "Resident Evil Zero", sowie zusätzlich die Einstellung von 18 Produktionen. Welche Spiele betroffen sind, gab das Unternehmen nicht bekannt. Laut Nachrichtendienst Bloomberg beläuft sich der daraus entstandene Verlust auf umgerechnet rund 38 Mio. Euro. Trotz der derzeitigen Konsolidierungsphase der japanischen Industrie sowie weit reichender Fusionsplänen der Mitbewerber wolle Capcom seine Unabhängigkeit als Publisher bewahren.

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