CeBIT: "Klasse statt Masse"
Die CeBIT 2003 hat einen Besucherschwund um 17 Prozent verzeichnen müssen. Der Veranstalter und der Branchenverband BITKOM zeigten sich wegen der hohen Zahl der Geschäftsabschlüsse dennoch zufrieden.
Die CeBIT 2003 haben 560.000 Besucher und damit 17 Prozent weniger als im letzten Jahr besucht. Dies teilte die Deutsche Messe AG auf der Abschlusspressekonferenz am Mittwoch mit. In der zweiten Hälfte der Messe seien vor allem Besucher aus den USA und Asien ferngeblieben, was auf die weltpolitische Lage zurückgeführt wird. Die Messeveranstalter zeigten sich dennoch zufrieden mit dem Verlauf der CeBIT, da die Geschäftsabschlüsse im Vorjahresvergleich um zehn Prozent zugenommen hätten. "Der Investitionsstau löst sich langsam auf. Es ist nicht mehr möglich, alles auf die lange Bank zu schieben", sagte Ernst Raue, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG. Zustimmung erhielt Raue vom Geschäftsführer des Branchenverbandes BITKOM, Dr. Bernhard Rohleder: "Nicht die Zahl der Besucher, sondern die Qualität der Kontakte ist entscheidend. Klasse statt Masse ist das Fazit der CeBIT 2003."
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