DFC Intelligence prognostiziert in einem neuen Forschungsbericht für 2007 einen weltweiten Gamesumsatz von bis zu 28 Mrd. Euro. Europa entwickle sich dabei zum Wachstumsmarkt Nummer eins.

DFC Intelligence prognostiziert auf Basis aktueller Zahlen von 2002 ein Umsatzwachstum für Computer- und Videospiele von 37 bis 45 Prozent bis 2007. In vier Jahren werde der weltweite Markt für Unterhaltungssoftware und -hardware einen Wert zwischen umgerechnet rund 26 bis 28 Mrd. Euro erreicht haben, so das US-Institut in seinem neuesten Forschungsbericht, der am 15. April erscheint. Auf große Wachstumsraten könne sich insbesondere Europa freuen. Die Konsumausgaben für Hard- und Software würden 2007 um mehr als 50 Prozent über dem Wert von 2002 liegen. Für 2003 prognostiziert DFC, dass in den kommenden Monaten vor allem die PlayStation 2 weiter ihre Stärke ausspielen werden: Die Heimkonsole von Sony Computer Entertainment könnte das erste Videospielsystem mit einer Verkaufsmenge von über 100 Mio. Units werden. Im Kundenverhalten macht DFC einen Trend zur Zweit- bzw. Drittkonsole aus. Über die Hälfte aller Besitzer einer 128-Bit-Konsole würden sich nicht mehr nur auf ein System konzentrieren, sondern besäßen mindestens zwei, wenn nicht sogar alle drei Konsolen. Eine Chance für Nintendo und Microsoft, eine solide installierte Basis für GameCube und Xbox zu schaffen, resümiert DFC. Positive Neuigkeiten für Nintendo auch in Bezug auf den Game Boy Advance SP. Dieser werde sich ausgezeichnet schlagen, auch wenn zu erwarten sei, dass weitere Hersteller ihren Weg in den Handheldmarkt finden werden.

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