Erste "Cell"-Workstation läuft
Der von IBM, Sony und Toshiba entwickelte "Cell"-Chip, der das digitale Entertainment revolutionieren soll, ist erstmals in einem Computer im Einsatz. Ein Workstation-Prototyp wurde nach eigenen Aussagen in Betrieb genommen.
Die Entwicklung des "Cell"-Chips scheint im Zeitplan zu liegen. Nach Angaben von IBM, Sony und Sony Computer Entertainment wurde jetzt erstmals ein Prototyp einer mit "Cell"-Chips ausgestatteten Workstation in Betrieb genommen. Sony erhofft sich durch den Einsatz der Hochleistungsworkstations eine Revolution im Bereich der digitalen Unterhaltung. Die Workstations sollen nicht nur bei der Entwicklung künftiger Konsolenspiele, sondern auch bei Produktionen von Kino- und TV-Filmen zum Einsatz kommen. "Cell" ist der Codename für einen neuartigen Chip, den IBM in Zusammenarbeit mit dem Sony-Konzern und Toshiba entwickelt. Der Chip soll in einem breiten Produktspektrum zum Einsatz kommen. Neben dem Einbau in die Nachfolgekonsole der PlayStation 2 planen Sony und Toshiba unter anderem auch HDTV-Geräte und Heimserver. Im erklärte IBM, dass die Testproduktion der "Cell"-Chips in der ersten Jahreshälfte 2005 beginnt.