Elektronikhersteller Flextronics International hat Verdachtsfälle auf SARS in seinen asiatischen Werken bestritten. Eine Verlagerung von Produktionszweigen, u. a. der Xbox-Produktion von China nach Mexiko und Ungarn, sei derzeit nicht geplant.

Flextronics International hat zum Schutz vor der Lungenkrankheit SARS einen umfassenden Maßnahmenkatalog für seine asiatischen Werke beschlossen. Den Mitarbeitern seien Reisebeschränkungen auferlegt worden, zudem sei medizinisch geschultes Personal eingestellt worden, teilte das Unternehmen mit. Angestellte, die von Reisen durch Asien kämen, müssen laut Flextronics zehn Tage in "Heimisolation" verbringen, bevor sie an den Arbeitsplatz zurückkehrten. Gerüchten über bereits festgestellte SARS-Fälle widersprach das Unternehmen. "Jüngste Berichte über Verdachtsfälle in unseren Produktionswerken sind falsch. Zudem unternehmen wir alles, um die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu schützen. Wir gewährleisten weiterhin eine reibungslose Produktion", hieß es bei Flextronics. Auch mögliche Produktionsverlagerungen, etwa die Xbox-Produktion von China in die Werke nach Mexiko und Ungarn, seien derzeit nicht geplant.

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