Die Federal Trade Commission hat die Ergebnisse einer Studie zur Untersuchung von freiwilliger Selbstkontrolle und deren Einhaltung vorgelegt. Dabei hagelte es herbe Kritik für alle Entertainmentbranchen.

Die Federal Trade Commission (FTC) hat die Ergebnisse einer neuen Studie vorgelegt. Untersucht wurde die freiwillige Selbstkontrolle in der Film-, Musik- und Gamesindustrie und ihre Einhaltung durch die Publisher. Zwei Kernfragen wollte die FTC klären: Bewerben die Firmen Titel, die von ihnen selbst als jugendbedenklich eingestuft werden, in einem Umfeld, zu dem ein bedeutender Anteil Kinder Zugang hat? Und zielen diese Anzeigen darauf ab, die Aufmerksamkeit gerade von Kindern und Jugendlichen zu erregen? Das Ergebnis der FTC: Für alle drei Branchen seien diese Fragen eindeutig mit "Ja" zu beantworten. Noch erschreckender: Die FTC stellte auch fest, dass fast die Hälfte aller Kinobetreiber Kinder zwischen 13 und 16 ohne Begleitperson in für sie nicht geeignete Filme gehen ließ. In 85 Prozent aller Fälle hätte diese Gruppe auch keine Probleme gehabt, nicht geeignete CDs und Spiele zu kaufen.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.