Gameskritiker Lieberman gibt nicht auf
Bereits mehrmals im Kongress abgeblitzt, will US-Senator Joseph Lieberman jetzt einen neuen Gesetzentwurf auf den Weg bringen. Liebermann fordert staatliche Gelder für die Erforschung von Medienwirkungen auf Kinder und Jugendliche und zielt damit vor allem auf Videospiele ab.
Der demokratische Senator Joseph Liebermann (Connecticut) fordert gemeinsam mit dem republikanischen Senator Sam Brownback (Kansas) eine gesetzliche Regelung für die effektive Erforschung von Medienwirkungen auf Kinder und Jugendliche. Die Senatoren haben dafür einen Gesetzentwurf vorgelegt, der ein entsprechendes vom Staat finanziertes Projekt nahe legt. Beauftragtes Institut wäre demnach das National Institute of Health. In seiner Entwurfsbegründung unterstrich Lieberman deutlich die seiner Meinung nach negativen Auswirkungen von neuen Medien auf Kinder. Scharf kritisiert wurden von ihm besonders Videospiele. An "Grand Theft Auto: Vice City" ließ Liebermann dabei kein gutes Haar, würden doch Spieler u. a. für die Erniedrigung und Tötung von Frauen belohnt. Der Senator betonte, nicht an einer Zensur interessiert zu sein. Er wolle aber dennoch aktiv werden, um gemeinsam mit der Unterhaltungssoftwareindustrie dazu beizutragen, Eltern die Erziehung ihrer Kinder zu erleichtern.
»Die Rede von Joseph Lieberman zum Gesetzesentwurf
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