Illegales Downloading erreicht Filmindustrie
15,5 Mio. Spielfilme wurden im vergangenen Jahr aus dem Internet heruntergeladen, so die FFA unter Bezugnahme auf die GfK-Brennerstudie.
Das Thema Downloading von Spielfilmen aus dem Internet ist nun auch für die Filmindustrie zu einem massivem Problem geworden. Dies zeigt die GfK-Brennerstudie, die im Auftrag der FFA - Filmförderungsanstalt und dem Bundesverband Phono in Auftrag gegeben wurde. Waren bis vor gut einem Jahr so gut wie keine digitalen Kopien von Spielfilmen im Umlauf, wurden 2002 insgesamt 15,5 Mio. Spielfilme aus dem Netz herunter gezogen. 2,4 Mio. Personen luden im Schnitt sechs Filme aus dem Internet. Mehr als jeder zweite gab an, die Spielfilme aus dem Netz zu ziehen, bevor diese im Handel bzw. in der Videothek erhältlich sind. Fast jeder Vierte hatte den Spielfilm bereits, bevor er in den deutschen Kinos startete. 56 Prozent der Befragten kopierten die Filme auf CD-Rohlinge, acht Prozent auf DVD-Rohlinge. Die Mehrheit der Downloader ist zwischen zehn und 29 Jahre alt. Für die GfK-Studie wurden 10.000 Personen befragt.
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