Die KarstadtQuelle AG hat fürs Geschäftsjahr 2002 ein EBIT von 293 Mio. Euro ausgewiesen. Das entspricht einem Rückgang um 23,1 Prozent.

Die KarstadtQuelle AG hat im Geschäftsjahr 2002 die Konsumflaute deutlich zu spüren bekommen. Bei einem Umsatzrückgang um 1,6 Prozent auf 15,8 Mrd. Euro (2001: 16,1 Mrd. Euro) beläuft sich das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen des Essener Handelskonzerns auf 293,9 Mio. Euro. Das entspricht einem Rückgang um 23,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Jahresüberschuss verringerte sich von 234,9 Mio. Euro im Jahr 2001 auf 162,2 Mio. Euro. Das Ergebnis pro Aktie betrug 1,40 Euro - im Vorjahr waren es noch zwei Euro pro Aktie. Nach Unternehmensangaben wurde das Ergebnis durch die Konsumschwäche, den intensiven Wettbewerb und den starken Ergebnisrückgang in der Touristik erheblich belastet. Darüber hinaus hätten sich außerordentliche Flexibilisierungskosten, darunter Abfindungen und Altersteilzeit, negativ auf das Konzernergebnis ausgewirkt. Die Prognosen der Presse- und Analystenkonferenz im letzten November seien jedoch übertroffen worden. Vorstand und Aufsichtsrat der KarstadtQuelle AG wollen auf der Hauptversammlung, die am 28. Mai 2003 in Düsseldorf stattfindet, vorschlagen, die Dividende mit 0,71 Euro je Stückaktie auf dem Niveau des Geschäftsjahrs 2001 zu halten.

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