Ganz im Sinne der Wissenschaft denkt Microsoft darüber nach, die Rechenleistung der Xbox 360 für wissenschaftliche Zwecke einzusetzen. Allerdings soll abgewartet werden, wie sich Sonys Ausflug in die Wissenschaft entwickelt.

Laut US-Medienberichten denkt ma bei Microsoft darüber nach, sich ähnlich wie Sony an Forschungsprojekten zu beteiligen, bei denen die freie Rechenkapazität von Konsolen genutzt werden soll. Laut Peter Moore, Microsofts Corporate Vice President of Interactive Entertainment, sei diese Option aufgrund der größeren installierten Nutzerbasis der Xbox 360 und der gegenüber der PlayStation 3 gleichwertigen Rechenleistung durchaus realistisch. Außerdem wolle man auch abwarten, wie die Ergebnisse von Sonys Projekt längerfristig ausfallen. "Ich bin nicht sicher, ob handfeste Ergebnisse aus Sonys Initiative resultieren werden. Wir werden das Projekt weiter beobachten und abwarten, ob dort ein Nutzen entsteht", so Moore. Weitere Details wurden nicht bekannt. Aufhorchen lassen hat Microsoft offenbar das rundum positive Medienecho, das Sony für seine Beteiligung am Folding@home-Projekt der Stanford Universität erhalten hat. Das Programm vernetzt ungenutzte PS3-Konsolen, um komplexe Proteinsimulationen zur Krankheitserforschung zu berechnen.

Mehr zum Thema

Share this post

Written by

Consistency Over Volume: The Real Test for AI-Generated 3D Assets in Game Production
Style consistency through dialogue: the Meshy 3D Agent generates an entire character family from a single prompt — six variants with unified design, proportions and colour palette. (Image: Meshy)

Consistency Over Volume: The Real Test for AI-Generated 3D Assets in Game Production

By Meshy.ai 3 min read
Researcher Spotlight: Rudolf Thomas Inderst
Rudolf Thomas Inderst is professor for Game Design and Game Studies at University of Applied Sciences Neu-Ulm (Inderst/HNU)

Researcher Spotlight: Rudolf Thomas Inderst

By Pascal Wagner 6 min read