Der Wert der großen Spielepublisher an der US-Technologiebörse Nasdaq stieg im vergangenen Jahr um sieben Prozent an. Wie DFC Intelligence herausfand, teilt sich der Markt dabei in Gewinner und Verlierer. Alles in allem hatten die Spielefirmen zu Ende 2005 einen Marktwert von mehr als 62 Mrd. Dollar.

Die Marktforscher von DFC Intelligence stellten zu Jahresbeginn einen Vergleich der Kursentwicklungen der großen Spielepublisher an der US-Technologiebörse Nasdaq an. Demnach stieg der Marktwert der großen Spielepublisher im Ganzen um sieben Prozent an. Naturgemäß gab es dabei Gewinner und Verlierer. Als Sieger der Konsolenhersteller stieg Nintendo aus dem Ring. Mit einem Plus von 15 Prozent im untersuchten Zeitraum Februar bis Dezember 2005 stellten sich die Aktien von Nintendo als lohende Anlage heraus. Insgesamt hatte Nintendo eine Marktkapitalisierung von 18,6 Mrd. US-Dollar. Die beiden Börsenschwergewichte Sony und Microsoft schlugen sich nicht so gut. Um sieben respektive ein Prozent verbesserte sich der Unternehmenswert über das Jahr.

Schlechter als erwartet schlug sich hingegen Electronic Arts. Auf 17 Prozent belaufen sich die Einbußen 2005, womit der Unternehmenswert von 19,4 Mrd. auf 16,2 Mrd. Dollar sank. Ähnlich erging es auch Take 2, die ein Minus von 24 Prozent verkraften mussten. Größter Verlierer war aber Atari. Um mehr als 50 Prozent, von 330 Mio. auf 154 Mio. US-Dollar, gab der Börsenwert an der US-Technologiebörse Nasdaq nach.

Auf der Gewinnerseite stehen u.a. SCI und Eidos sowie Namco und Bandai, deren Börsenwert durch Fusionen im vergangenen Jahr in die Höhe getrieben wurde. Zu den Gewinnern zählen aber auch Sega Sammy, THQ und Ubisoft mit Wachstumsraten von je rund 30 Prozent. An der Spitze steht jedoch Midway. Nach der Übernahme durch Viacom-CEO Sumner Redstone vor gut zwei Jahren schoss der Aktienkurs nach oben. Auch 2005 hielt das Wachstum an. Von 843 Mio. auf mehr als 2,06 Mrd. US-Dollar stieg der Unternehmenswert.

Zählt man die Marktkapitalisierung der großen Anbieter zusammen, ist der Spielemarkt zum Ende des Jahres 62,6 Mrd. Dollar schwer gewesen. Ende 2004 lag dieser Wert noch bei 58,5 Mrd. Dollar.

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