Nintendos hauseigene Antipiraterieabteilung hat in China drei Produktionsstätten für illegale Software ausheben lassen und weiterhin erhöhte Aufmerksamkeit für Chinas Softwarepiraten angekündigt.

Laut der US-Division von Nintendo wurdenkürzlich in China drei Produktionsstätten für die Herstellung illegaler Game-Boy-Advance-Software ausgehoben. Der Coup geht auf Ermittlungen von Nintendos Antipiraterieabteilung zurück. Alle drei Produktionsstätten liegen in der chinesischen Provinz Guangdong. Bei den Durchsuchungen wurden über 300.000 Verpackungen, Komponenten und fertige Kopien beschlagnahmt. Für Nintendo bedeutet der Coup die Fortsetzung einer traurigen Erfolgsgeschichte gegen Piraten im vergangenen Jahr. Nach Unternehmensangaben wurden 2002 eine Mio. gefälschte Produkte beschlagnahmt. Nintendo und seinen Third-Partys sei 2002 durch Fälschungen ein Schaden in Höhe von geschätzt 649 Mio. Dollar Umsatz entstanden. Jodi Daugherty, Anti-Piracy Director bei Nintendo of America, kündigte an, dass China auch 2003 größte Aufmerksamkeit bei der Verfolgung von Softwarepiraten genießen werde.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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