Schweiz: Spielzeugbranche erwirtschaftet 640 Mio. CHF
Die Schweizer Spielzeugbranche hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von umgerechnet rund 425 Mio. Euro generiert. Das sagte SVS-Präsident Peter Gygax auf der Generalversammlung der Spielzeuglieferanten in Zürich.
Am 25. April fand die Generalversammlung des Schweizerischen Verbands der Spielzeuglieferanten (SVS) statt. Wie SVS-Präsident Peter Gygax im Rahmen der Veranstaltung ausführte, erwies sich die Branche als "relativ resistent" gegenüber dem schwachen wirtschaftlichen Umfeld. Nach zuverlässigen Schätzungen des SVS habe der Gesamtmarkt seinen Vorjahresumsatz von rund 640 Mio. CHF (rund 425 Mio. Euro) halten können. Während der Umsatz im traditionellen Markt um sieben Prozent auf 468 Mio. CHF zurückgegangen sei, sei der Anteil an Hard- und Software elektronischer Spiele gestiegen. Insgesamt befinde sich die Branche derzeit im Wandel. Starke strukturelle Veränderungen hätten sich u. a. durch Schließungen und Konsolidierungen größerer Fachhändler wie Franz Carl Weber, ABM, EPA und WARO ergeben. Dem gegenüber würden verstärkt ausländische Mitbewerber wie King Jouet und Maxi Toys auf den Markt drängen. Gygax appellierte an die Verbandsmitglieder, anstehende Probleme gemeinsam anzupacken. Eine Trendwende könnten Industrie und Handel nur im Verbund erreichen.