Staatsminister Huber: Schäden durch Piraterie erschreckend
Auf dem "Antipirateriegipfel - Copy kills Entertainment" erklärte der bayerische Staatsminister Erwin Huber, gemeinsam mit der Wirtschaft Strategien zur Eindämmung von Produktpiraterie entwickeln zu wollen.
Zum Auftakt des von Entertainment Media und der Media Business Academy (MBA) veranstalteten Antipirateriegipfels - Copy kills Entertainment erklärte Bayerns Kulturstaatsminister Erwin Huber, dass durch Piraterie entstehende Schäden "erschreckend hoch" seien: "Wird die Verwertungskette der Unterhaltungsindustrie, der Film-, Video- und Musikindustrie durch Produktpiraterie gestört, sind das erhebliche Umsatzeinbußen und eine schwere Belastung dieser dynamischen Wachstumsbranchen", so Huber. Notwendig seien daher gemeinsame mit der Wirtschaft entwickelte Strategien zur Eindämmung von Produktpiraterie. Zum Urheberrechtsgesetz erklärte der bayerische Staatsminister, dass der Gesetzentwurf der Bundesregierung dem Schutz geistigen Eigentums nicht gerecht werde: "Wir werden uns weiterhin für den Schutz des geistigen Eigentums und für den Kampf gegen geistigen Diebstahl einsetzen." Darüber hinaus begrüßte Huber Lösungsansätze der Wirtschaft in Gestalt legaler Download-Möglichkeiten für Musik- und Filmprodukte und bezeichnete Video on Demand als "vielversprechendes Geschäftsfeld".
»