Studie: China-Boom hält an
Onlinegames bestimmen den Spielemarkt in China. 2005 erreichte der Markt mit mehr als 33 Mio. Nutzern einen Umsatz von 5,8 Mrd. Yuan (ca. 595 Mio. Euro). Analysys International sagt dem Markt ein weiterhin rasantes Wachstum voraus, auch wenn sich die Wachstumsrate verlangsamen wird.
2005 erzielte der Markt für Onlinegames in China bei gut 33 Mio. aktiven Nutzern einen Umsatz von 5,8 Mrd. Yuan (ca. 595 Mio. Euro). Die Zuwachsraten im bestimmenden Genre sind weiter imposant. So wuchs die Nutzerzahl im vergangenen Jahr um 61,1 Prozent. Der Umsatz legte um 38,3 Prozent zu. Eine aktuelle Studie von Analysys International sagt dem Markt weiterhin ein rasantes Wachstum voraus, auch wenn sich die Wachstumsrate in den kommenden Jahren verlangsamen wird.
Bis 2008, so die Studie, werden 75 Mio. Chinesen regelmäßig Onlinespiele nutzen und mehr als 14,2 Mrd. Yuan (rund 1,5 Mrd. Euro) in ihr Hobby investieren. Dabei werde auch die Zahl derjenigen steigen, die kostenpflichtige Spiele nutzen. Von derzeit 18 Mio. Chinesen werden dann über 41 Mio. Gamer im Reich der Mitte für Onlinegames zahlen.
Zudem werden die Marktmechanismen bis 2008 zu einer Konsolidierung des chinesischen Spielemarkts gesorgt haben. Schon jetzt lasse sich absehen, dass bislang führende Unternehmen den Markt unter sich aufteilen. Kleinere Spielefirmen hätten hingegen zu kämpfen und würden in den kommenden Monaten und Jahren auf der Strecke bleiben.