USA: Händler werben stärker für Games
Das Werbevolumen, das US-Händler im 1. Quartal 2003 für ihr Konsolensortiment ausgegeben haben, ist nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Beyen deutlich gestiegen.
Der US-Handel hat in den ersten drei Monaten des Jahres sein Videospielsortiment deutlich stärker beworben als im Jahr zuvor. Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervor, der sich auf das Marktforschungsunternehmen Beyen beruft. Untersucht wurden Werbeaktionen in insgesamt 102 US-Tageszeitungen aus 85 Städten. Insgesamt stieg das Volumen von Softwareanzeigen der Händler um 38 Prozent, das von Hardwareanzeigen um 49,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die meiste Werbung schalteten die Retailer für PS2-Hard- und -Software (44,4 Prozent), gefolgt von GameCube und Xbox. Rund 70 Prozent der Händlerwerbung für Videospiele wird von nur drei Firmen realisiert: Best Buy, Circuit City Stores und Fry's Electronics. Im Vorjahresquartal hatten diese drei Unternehmen 55 Prozent des gesamten gemessenen Werbevolumens auf sich vereint.