GT Interactive rechnet mit einem hohen Verlust im vierten Quartal (bis Ende März) des laufenden Geschäftsjahres. Konkret rechnet das Unternehmen mit einem Minus von 50 bis 55 Mio. Dollar. 25 bis 30 Mio. Dollar gingen dabei auf das Konto von Einmalzahlungen. Den übrigen Fehlbetrag verantworte die Verschiebung von fünf potentiellen Top-Spielen. GTI wird somit auch für das gesamte Geschäftsjahr ein Minus hinnehmen müssen: Kumuliert erwirtschaftete GTI in den ersten neun Monaten einen Nettogewinn von 19,9 Mio. Dollar. Das exakte Ergebnis soll bis Ende April bekannt werden.

Damit nicht genug, meldete GTI einen weiteren herben Rückschlag: Das Handelsunternehmen Wal-Mart werde künftig Software-Titel direkt von Activision und Microsoft beziehen. Bislang lief das Geschäft über GTI. Der Publisher verliert damit nach eigenen Angaben einen Umsatzposten von rund 50 Mio. Dollar.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.